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Lebensfreude statt Angst

Viele Menschen werden von verschiedensten Ängsten, Phobien, Zwängen und Panikattacken geplagt. Und diese Ängste verhindern dann die Freude am Leben, das Glücklichsein und erschweren massiv soziale Kontakte.

Ängste sitzen immer ganz tief im Unterbewußtsein der Menschen, wurden durch Verdrängung und Unterdrückung oft jahrelang genährt und verstärkt, da der eigentliche Sinn und die Funktion der Angst vom Menschen nicht verstanden wurde. Bei Panikattacken sind schon so enorm viele Ängste verdrängt und unterdrückt worden, daß unser Unterbewusstsein einfach nur noch rebelliert und uns in Panik versetzt.

Die wahren Ursachen der Angst

Es fordert uns auf endlich die wahren Ursachen der Angst anzugehen, anstatt zu verdrängen. Diese Ursachen sind sehr individuell und können sehr vielfältiger Art sein. Oft sind es Themen im Leben, wo wir durch unsere Muster und Programme einen falschen Weg eingeschlagen haben.

Dabei haben Ängste aber auch eine durchaus positive Aufgabe,denn durch sie schützt uns unser Unterbewußtsein vor bestimmten realen oder „scheinbaren“ Gefahren. Doch erkennen wir bewußt nur sehr selten die wahre Bedrohung, vor der uns unsere Angst schützt.

Behandlung von Ängsten

Es existieren viele psychotherapeutische Methoden zur Behandlung von Angst, jedoch ist die Effektivität dieser Methoden oft sehr gering, da die Angst meist nur verdrängt bzw. an eine andere Stelle im Unterbewußtsein verschoben wird. Eine Art der Angst verschwindet dann und der Patient kriegt eine neue Form der Angst oder die Angst materialisiert sich als körperliches Leiden.

Um dauerhaft und ohne Verdrängung und Verschiebung Ängste zu beseitigen, ist es wichtig an das sogenannte positive Bestreben der Angst heranzukommen, also die eigentliche Funktion der Angst zu erkennen.

Denn unser Unterbewußtsein will ja mit der Angst eigentlich immer etwas Gutes für uns erreichen, also daß wir endlich positive Veränderungen in unserem Leben vornehmen sollen. Das positive Bestreben der Angst zeigt uns damit, welche konkreten positiven Veränderungen wir umsetzen sollen.

Durch die Arbeit mit dem Unterbewußtsein nach Sinelnikov läßt sich dieses Positive Bestreben der Angst erkennen und die Angst kann dauerhaft durch diese Positive Absicht ersetzt werden.

In Einzelsitzungen wird der Kontakt zum eigenen Unterbewußtsein hergestellt und nach der Sinelnikovmethode wird die Angst durch das positive Bestreben des Unterbewußtseins dauerhaft ersetzt.

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Verantwortung statt Schuld

Schuldgedanken und Schuldgefühle sind in der heutigen Zeit bei sehr vielen Menschen vorhanden. Vorallem durch die Erziehung unserer Eltern, das Bildungssystem und die Wirkungen von Medien, wie Fernsehen, Zeitungen wurde das Thema Schuld bei uns einprogrammiert. Oft werden schon den Kindern im Kindergarten Schuldgefühle eingeflößt.

Und auch bei den meisten  modernen psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren dreht sich alles um das Thema Schuld. Es wird fast immer nach einem Schuldigen gesucht. Entweder ist jemand anderes schuld, wie z.B. unsere Eltern, oder wir selber sind schuld an unserer Situation im Leben.

Vielfältige Probleme und Beschwerden durch Schuldgefühle

Schuldgedanken und Schuldgefühle führen zu vielfältigsten psychischen, emotionalen und körperlichen Problemen und Beschwerden. Psychisch erzeugen sie Depressionen, Ängste, Zwänge, Wahnvorstellungen bis hin zu schweren Psychosen. Emotional erzeugen sie  vielfältige negative Emotionen, wie Wut, Groll, Ärger, Selbstvorwürfen, Verurteilung, Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit usw.. Auf der körperlichen Ebene kann Schuld vielseitige Symptome, wie z.B. Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Verspannungen, Magen -und Bauchschmerzen uvm. erzeugen.

Doch was ist Schuld überhaupt?

Schuld als Erfindung des menschlichen Verstandes

Schuld ist die bewußte oder unbewußte Überzeugung etwas falsch gemacht zu haben. Schuldgedanken oder – gefühle entstehen bei Verstößen gegen eigene Normen, Gebote, Verbote, Pflichten und Moralvorstellungen.

Schuld ist eine Erfindung des menschlichen Verstandes und der Kollektivsysteme, um den Menschen in einer bestimmten Abhängigkeit und Kontrolle zu halten. Die Menschen sollen in den Positionen Opfer, Täter oder Retter verbleiben und nicht Herren/innen ihres eigenen Lebens werden. Ein „schuldiger“ oder „beschuldigenderer“ Mensch ist immer gut manipulierbar.

Schuld kann zwar durch bestimmte Taten gesühnt werden, jedoch leiden in der Regel die Menschen ihr gesamtes Leben lang an den Schuldgedanken – und gefühlen sich selber und anderen gegenüber, mit entsprechenden körperlichen und psychischen Symptomen.

Dabei existiert der Begriff Schuld für unsere Seele gar nicht. Denn unsere Seele beurteilt nicht in  Gut und Böse. Für die Seele ist jede Tat eine Liebestat, auch wenn das für unseren Verstand schwer verständlich erscheint.

Unterschied zwischen Verantwortung und Schuld

Viel wichtiger ist, daß der Mensch für alle seine Handlungen und Taten Verantwortung übernimmt. Verantwortung bedeutet bei einem nicht stimmigen (fehlerhaften) Verhalten oder solch einer Tat, bereit zu sein die Verstandesmuster, die zu solch einem Fehlverhalten geführt haben, zu verändern.

Sind diese fehlerhaften Verstandesmuster durch neue positive Muster ersetzt worden, dann verhält sich der Mensch  in einer ähnlichen Situation ganz anders, ohne sich selber oder jemandem dabei zu schaden.

Übernahme von Verantwortung

Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben und die eigenen Verstandesmuster führt immer zu Glück, Freude und Zufriedenheit im Leben der Menschen.

Durch Arbeit mit dem Unterbewußtsein nach Sinelnikov lassen sich solche fehlerhaften Verstandesmuster in Einzelsitzungen erkennen und in neue positive Programme umwandeln. Die Schuldgedanken und – gefühle verschwinden dann aus dem Leben der Menschen.